Montag, 11. August 2008

Die Türkei: So nah, und doch so fern

Nach einer Übernachtung in den Krankenwagen bzw. unter dem sternenklaren Himmel Bulgariens sind wir heute morgen noch die letzten 50 km bis zur bulgarisch-türkischen Grenze gefahren. Soweit so gut. Allerdings stehen die Krankenwagen nun bereits seit 4 Stunden in Sichtweite der letzten türkischen Passkontrolle und wir werden nicht durchgelassen. Anscheinend haben die türkischen Zöllner die Befürchtung, dass wir beabsichtigen die Wagen in der Türkei veräußern, ohne die entsprechenden Zölle zu zahlen. Um dies zu verhindern, muss nun leider eine hohe Kaution hinterlegt werden, die wir nur mit grossen Umstaenden organisieren können.



Ein großer Dank geht deshalb an dieser Stelle an Kuehne + Nagel in Istanbul, die uns sofort ihre unkomplizierte Hilfe angeboten haben. Ein Kurier mit der Kaution ist bereits unterwegs und wird wohl in Kürze hier an der Grenze eintreffen. Bis dahin lauschen wir dem Muezzin der lokalen Moschee, testen das erste mal türkische Spezialitäten und nehmen die Dienste des freundlichen Barbiers in Anspruch.
Uns geht es also nach wie vor blendend und wir werden voraussichtlich noch heute weiter nach Istanbul an die Koc-Universität weiterfahren können, auf deren Campus wir übernachten dürfen. Die Koc ist eine Partner-Universität der WHU, was wohl ein eindeutiger Beweis dafür ist, dass das Netzwerk funktioniert.

Die nächsten Tage werden wir in der Türkei unterwegs sein, sodass der nächste spannende Grenzübergang erst in ca. 5-6 Tagen ansteht, wenn wir in den Iran einreisen.

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